Donnerstag, 11. Juli 2013

„CUT“ Review


Vor ein paar Wochen gab mir eine Bloggerin den Tipp, da ich so gerne nähen würde, ich solle mir doch mal die „CUT“ ansehen. Es sei ein Magazin für nähbegeisterte. Ich dachte so für mich, Oha, noch so ein Magazin wie Burda (nicht falsch verstehen ich find die Burda Ok!).
Da ich von der „CUT“ wie gesagt bislang noch nie etwas gehört oder gesehen habe, klickte ich mich dann gleich mal auf die Online Seite. Ganz schnell und praktisch kann man dort auf die aktuelle, aber auch vergangene Ausgaben zugreifen und sich einige Seiten des Magazins ansehen.

Knirschend gebe ich zu etwas völlig anderes erwartet zu haben. Halt so eine Aufmachung, wie in der Burda. Dass mich dann aber ein visuelles Vergnügen überströmte, als ich in den Probeseiten blätterte, hätte ich nicht gedacht. Kurz um, ich bat bei der Redaktion um ein kostenloses Exemplar, zur Vorstellung auf meinem Blog, welches mir auch prompt in den Briefkasten geliefert wurde.

Die CUT wirbt auf der Vorderseite mit: „Das DO-IT-YOURSELF-MODEMAGAZIN mit
Schnittmusterbogen“. Was der Käufer aber dann geboten bekommt geht weit über Schneiderei hinaus. Oder was hat eine Anleitung für eine Lochkamera (mit Fotowettbewerb) oder Betongießen mit Nähen zu tun?
Was mich persönlich aber am meisten begeistert hat, ist die qualitativ hochwertige Aufmachung. Wer mich kennt, weiß dass ich Fotografie sehr liebe und stundenlang durch Fotoaustellungen wandern kann. Die CUT macht jede Seite zu einem wahren Augenschmaus und verbindet ihren Namen CUT (deutsch= Schnitt) mit allen erdenklich, grafischen Mitteln. Schon durch die Aufmachung des Inhaltsverzeichnisses, kam ich auf die Idee für die beiden Geschwisterbilder 1 & 2

Der Inhalt des Magazins, lässt sich auch sehen, neben verschiedenen Internet Tipps von DIY-lern und Neuen Labels, werden vor allem junge Designer in den Mittelpunkt gerückt. So zum Beispiel Franziska Michael, die mit ihrem ein Frau Unternehmen seit zwei Jahren ihre eigenen Kollektionen entwirft und Fotografisch präsentiert.

Einige der vorgestellten Designer, rücken sogar einen von ihnen entworfenen Kleidungsschnitt heraus. Nähen, kann diese Schnitte jeder, der sich an die Maschine traut. Die Anleitungen sind in der guten alten DIY-Manier aufgeputzt. So macht Nachnähen Spaß. Viele präzise Bilder mit kurzen, aussagekräftigen Beschreibungen dazu. Kein langes rätseln mehr, wie und wo der Saum hin muss und welches Jackenteil mit welchem zusammen genäht werden soll.

Ein absolutes Plus am mitgelieferten Schnittmusterbogen sind die Größen *strahl. Ja meine Damen und Herren des üppigen Geschlechtes, die Größen reichen von xs –XL!  Und in der Anleitung fürs Maß nehmen halten endlich einmal korpulente Model her.

Ein Highlight neben der Bastelanleitung für die zuvor genannte Lochkamera, ist das Thema Origami-Kleidung. Falten! Geradlinig und elegant, werden Ideen der CUT Redaktion in Fotografien dargestellt. Nachmachen erwünscht! Ich selber bin durch das gefaltete, auf den Beitrag mit der Clutch gekommen. Welches aber sicher, nicht die letzte Umsetzung des Themas, Origami war!

Wer sich selbst mal über die CUT, ein Bild machen will, der kann sich auf der Internetseite einmal durch die, teilweise noch bestellbaren, Ausgaben klicken. Die Ausgaben erscheinen 2x jährlich, immer im Juni und Dezember.
Ein etwas längerer Post heute, aber der war einfach nötig. Da kommt halt wieder meine alte Journalisten-Ader heraus.
Zusammenfassend kann ich sagen: „Die CUT überrascht“! (zumindest mich ;-))
Also lasst euch überraschen.


Eure Herzensblut

Kommentare:

  1. Das Magazin muss ich mir mal ansehen, danke fürs Zeigen! die Origami-schmetterlinge sind zauberhaft!!! liebe Grüße, JULE

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    1. Gerne doch! :-)
      Dir nen schönen Sonntag

      Lg von Herzensblut

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